Heilpädagogische Sonderschule Solothurn

Heilpädagogische Sonderschule Erweiterung und Erneuerung

Hirschweg 105, Solothurn
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Solothurn

Studienauftrag 1. Rang
Projekt / Ausführung 1996-1999

Graf Stampfli Jenni Architekten AG

„Trennen und Verbinden“ ist das architektonische Thema bei der Erweiterung der Heilpädagogischen Sonderschule Solothurn. Die Trennung zwischen Stadt und Landschaft, die Verbindung zwischen Schule und Quartier wurde neu gestaltet. Das Quartier und mit diesem die Stadt, erhalten durch die Stützmauer des plateauartigen Pausenplatzes einen klaren Abschluss. Auf dieser leicht erhöhten Ebene steht das Schulhaus. Das Gebäude bildet die Trennung zwischen Stadt und Landschaft. Die weiche, wellenartige Kupferfassade verbindet nahtlos den bestehenden Gebäudeteil mit dem neuen Erweiterungsbau. An der Schnittstelle zwischen Alt und Neu befindet sich der Haupteingang unter dem auskragenden Obergeschoss. Die farbig gestalteten Dachaufbauten verweisen schon aus der Distanz auf die Schulzimmer im Obergeschoss. Der bestehende Korridor ist mäanderförmig weitergeführt und bildet eine Art „innere Strasse“ der Schulanlage, an der die Schulzimmer wie kleine Häuser mit Fenstern und Türen liegen. Jedes „Haus“ hat eine andere Farbe, um die Identifizierbarkeit sowie den spielerischen Aspekt innen und aussen ablesbar zu machen. Die, nach Süden orientierten, Schulzimmer lassen sich in einen Unterrichts- und, einen über die Dachaufbauten belichteten, Ruhebereich unterteilen. Mit Schränken auf Rädern können die Räume individuell gestaltet werden. Dabei sind „Häuser im Haus“ entstanden, die Rückzugsmöglichkeiten und Geborgenheit als Gegenpol zum Unterrichtsbereich bieten.

Ansicht Süd
Ansicht Süd
Zugänge
Zugänge
„Innere Strasse“ der Schulanlage
„Innere Strasse“ der Schulanlage
Eingangshalle Erdgeschoss
Eingangshalle Erdgeschoss