Studienauftrag - Wohn- und Pflegeheim Utzigen

Wohn- und Pflegeheim Utzigen - Studienauftrag

Bauherrschaft: Wohn- und Pflegeheim Utzigen, Utzigen

Studienauftrag 1. Rang 2013

Graf Stampfli Jenni Architekten AG

Das Wohn- und Pflegeheim Utzigen liegt am westlichen Rand des Emmentals auf einem Hochplateau. Das Hochplateau wird gerahmt vom Lindental und dem Worbletal. Die Lage am Nordhang ermöglicht eine Panorama-Aussicht von allen Gebäuden über das Aaretal hinweg auf die Schweizer Alpen. Das Wohnheim umfasst neben den Betten- und Infrastrukturhäusern auch die Schlossanlage, die 1664 S. Jenner der Ältere erbauen liess. Die stattliche frühbarocke Anlage überblickt und beherrscht durch ihre Lage am hang und ihre Gestaltung die Landschaft. Die Hauptachse der Schlossanlage wird in der Landschaft akzentuiert durch den geraden Weg, der die symmetrische Schlossanlage mit dem in Achse liegenden stattlichen Hof Weier am Rande der Mulde verbindet.

Die städtebauliche Setzung des Neubaus anstelle des Hauses E schliesst die historische Anlage des Schlosses seitlich ab. Der Neubau vereint in sich die Geometrien vom Schloss und den Bettenhäusern und schafft so eine selbstverständliche Verbindung, welche die Bewegung des Hangs aufnimmt. Durch seine Form schafft der Neubau hangseitig die städtebauliche Verbindung der Infrastrukturgebäude mit den Bettenhäusern.

Der Neubau übernimmt die Koten der Terrassierung für die Lage der Geschosse, was eine stufenfreie Anbindung des Hauses an die Gartenanlage und die bestehenden Häuser garantiert. Die Zimmer sind alle zur Aussicht hin auf die gut besonnte Südostseite angeordnet. Die Wohnräume und die Nebenräume sind zur Anlage hin ausgerichtet. Der zentrale Lichthof bringt zusätzliches Licht in den Erschliessungsbereich und den Wohn- und Aufenthaltsraum und ermöglicht visuelle Verbindungen zu den anderen Wohngruppen. 

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Ansicht vom Hof Weier