Villa Serdang

Villa Serdang

Erneuerung Villa Serdang, Feldbrunnen

Projekt / Ausführung 2011-2012

Graf Stampfli Jenni Architekten AG

Friedrich Adolf Lüthy erbte die Villa zusammen mit dem Gutshof und einem kleinen Vermögen von seinen Eltern. Friedrich Adolf Lüthy war als Manager einer Tabakplantage in Sumatra reich geworden und benannte sein Haus "Serdang" nach dem Sultanat in welchem sich seine Plantage befunden hatte. Die ehemals zwei Häuser wurden von den damals brühmten Architekten Chiodera und Tschudi ergänzt und umgebaut vom Gutshof mit Herrschaftshaus zur Villa. Die Zweiteilung der Villa lässt sich aus der Entstehungsgeschichte erklären und wurde damals beim Umbau beibehalten und ist auch heute noch ablesbar. Einzig das Erdgeschoss ist verbunden.

In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege wurde der Villa, die als Wohn- und Ausstellungraum genutzt wurde, die neue Nutzung einbeschrieben. Die bestehende Raumeinteilung wurde im ganzen Gebäude vollständig belassen. Die Räume werden als Büros vermietet, können aber jederzeit wieder für Wohnzwecke genutzt werden. Die haustechnischen Anlagen wie Sanitärräume, Küche, Heizung wurden erneuert und die Elektroanlagen wo notwendig angepasst. Die Oberflächen (Parkettböden, Wände, Decken) wurden wo notwendig in Stand gesetzt. Die ursprünglichen schwarzen und hellbeigen Steinzeugplatten der Bodenbeläge in den Sanitärräumen wurden beibehalten und wo notwendig ergänzt bzw. wiederhergestellt.